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Nachhaltige Finanzierung der Integrationsprojekte ist richtig

Neudietendorf, 29.01.2024 | Der Plan von Ministerin Denstädt, die Integrationsprojekte nachhaltig zu bezahlen ist aus Sicht des Paritätischen Thüringen richtig und wichtig.
Aktuell wird die Förderung der Integrationsprojekte viel zu spät ausgezahlt. Daher können Angebote nicht mehr in vollem Umfang angeboten werden, weil einfach das Geld, um Mitarbeitende zu bezahlen fehlt. Besonders kleine Träger sind hier an ihre Grenzen gestoßen. Allerdings wird es auch für große Träger zunehmend schwerer, Integrationsangebote weiter durchzuführen, da schon das bewilligte Geld die erhöhten Kosten durch die Inflation nicht ausgleicht. Da dies seit Jahren so ist, wird die Finanzierungslücke jährlich größer. Migrationsberatung ist aktuell ohne das finanzielle Engagement der Träger nicht vorstellbar. Einige Geschäftsführer zahlen das Gehalt der Mitarbeitenden aus eigener Tasche, um diese nicht zu verlieren.
Das der Bedarf da ist, liegt auf der Hand und zeigt aber auch eine Unterschriftenaktion vom L´amitié e.V. aus Gotha für den Erhalt der Migrationsberatung mit 600 Unterzeichnenden.

„Eine nachhaltige Finanzierung von Integration kann auch zu einer Versachlichung der Diskussion überhaupt führen. Aktuell wird nur über illegale Migration gesprochen. Wie aber die Integration von Geflüchteten gelingen kann, wie sie auch schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden können – diese wichtige Diskussion wird leider nicht geführt.  Dabei sind Integrationsangebote enorm wichtig. Auch deswegen, weil erfolgreiche Integration nicht von einem Tag auf den anderen gelingt. Erfolgreiche Integration ist ein Prozess, der einige Jahre benötigt. Umso wichtiger, dass die Finanzierung der Projekte nicht jedes Mal nach einem Jahr endet. Ohne Integrationsprojekte haben wir Menschen bei uns, die keine Perspektive haben, ihren eigenen Lebensunterhalt nicht erwirtschaften können und damit weiter Kosten für die Kommunen erzeugen.“, so Steffen Richter, stellvertretender Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen.

Illustration: Christian Kirchner

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