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Für Menschen, nicht Märkte: 1. Not-For-Profit-Gipfel

Neudietendorf, 01.07.2022 | Heute findet der 1. Not-For-Profit-Gipfel des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes statt. Hier soll mit Expert*innen, u.a. vom BUND und dem Deutschen Mieterbund, eine alternative, am Gemeinwohl orientierte Form der Daseinsvorsorge und des Wirtschaftens
aufgezeigt werden und die Folgen eines auf profitorientierten Handelns auf verschiedene Lebensbereiche dargestellt werden.
Der Paritätische steht für die Idee der Selbstorganisation von Betroffenen und fördert und unterstützt die Selbsthilfe und gewährleistet eigene Beteiligungsmöglichkeiten. Er will dazu beitragen, Menschen zu einer selbstbestimmten und eigenmächtigen Interessenorganisation zu befähigen.
Dem widerspricht, das seit Jahrzehnten soziale Dienste, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, das Bildungswesen in einen (Preis-)Wettbewerb gedrängt werden, der nicht auf die möglichst gute Versorgung der Bevölkerung, sondern auf kurzfristige Einsparungen der öffentlichen Kassen gerichtet ist. Die Erfolge der Gewinnlogik sind überschaubar: Weder wird Geld gespart, noch wird die Qualität gesteigert, bürgerschaftliches Engagement wird ausgebremst.
Der gewinn- und wettbewerbsorientierte Markt kann vieles nicht richten. Wenn es um die Sicherung der sozialen und ökologischen Grundlagen des Zusammenlebens geht, ist er Teil des Problems, nicht dessen Lösung.
„Was wir sehen, ist eine Spaltung der Gesellschaft, eine Zunahme der Armut. Eine Resilienz der sozialen Systeme, eine Krisenfestigkeit ist nicht gegeben. Das haben die letzten zwei Jahre ganz deutlich gezeigt, das zeigt die aktuelle Situation. Nicht umsonst hat Gesundheitsminister Lauterbach die Privatisierung der Pflege als Fehler bezeichnet. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt. Das müssen wir wieder ändern.“, erklärt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen.
Für den Wohlfahrtsverband ist klar, der individuelle und gesellschaftliche Bedarf, nicht die Maximierung von Profiten, muss im Vordergrund stehen. Hierbei ist wichtig, dass das Prinzip der Subsidiarität nicht untergraben wird. Immer da, wo Leistungen durch die Selbstorganisation von betroffenen Menschen und durch gemeinnützige, nicht profitorientierte Anbieter erbracht werden können, müssen diese Vorrang vor staatlichen und gewerblichen Akteuren erhalten. Der Bedarf der Menschen muss Vorrang vor Renditeziele haben.
„Soziale Dienstleistungen sind kein Kostenfaktor Sie sind Daseinsvorsorge und Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Gemeinnützige soziale Dienstleistungen leisten Hilfe da, wo sie benötigt wird und tragen entscheidend zum sozialen Zusammenhalt bei.“, so Stefan Werner abschließend.

Illustration: Christian Kirchner

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