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Kraftstoffpreise gefährden ambulante Pflege, Tafeln und Fahrdienste

Neudietendorf. 16.03.2022| Angesichts steigender Kraftstoffpreise sind die Kosten für zum Beispiel die Tafeln, die ambulante Pflege oder die Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen geradezu explodiert.
Die ausgehandelten Entgelte für diese Leistungen decken nicht mehr die Fahrtkosten. Die Lage bei vielen Vereinen und Organisationen der aufsuchenden Dienste ist dramatisch. Viele Organisationen stehen am Rande der Liquidität. Das Problem: Die Entgelte für die Leistungen sind vor dem Anziehen der Inflation und vor dem Krieg in der Ukraine ausgehandelt worden. Die aktuell entstehenden enormen Mehrkosten müssen die Vereine schultern, denn sie können die zusätzlich anfallenden Kosten nicht einfach auf die Patienten umlegen.
Die Kraftstoffpreise machen sich natürlich besonders stark in der ambulanten Pflege im ländlichen Raum bemerkbar. Und hier lässt sich die Fahrleistung auch nicht kompensieren. Ähnlich sieht es bei den Fahrdiensten aus. Im schlimmsten Fall bleiben die Patienten auf der Strecke und können nicht mehr versorgt werden.
„Bund und Land müssen hier schnell handeln. Ein langwieriges Verfahren ist schädlich, denn die finanziellen Reserven sind auch bedingt durch die Coronapandemie erschöpft. Wenn wir keine Versorgungsengpässe erleben wollen, müssen die gestiegenen Kraftstoffpreise schnellstmöglich erstattet werden“, fordert der Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen, Stefan Werner.
Hinzu kommen die Mehrkosten für Heizung und Strom. Auch diese sind in den aktuell ausgehandelten Entgelten nicht enthalten. Während für die Wirtschaft bereits Hilfsprogramme geplant werden, gibt es dies für soziale Einrichtungen nicht.
Der Paritätische Thüringen fordert daher dringend, diesen Einrichtungen zu helfen. Dies insbesondere unter dem Eindruck der Hilfen für die aus der Ukraine Geflüchteten. Viele Einrichtungen engagieren sich hier, benötigen perspektivisch aber auch hier finanzielle Unterstützung.

Illustration: Christian Kirchner

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